Im Auge des Eros

Statt sofort in sie einzudringen, pausiere ich kurz. Als Reaktion darauf umschlingen mich ihre Beine und pressen meinen stahlharten Freudenstab in ihre heiße Lust. Ich fühle mich wie in zerlassener Butter begraben.

Wir wandern barfuß eine Weile Hand in Hand, wie ein innig verbundenes Paar.

In diesen Klamotten komme ich mir zwar wie ein Prolet vor, doch das ist momentan bedeutungslos. Im Rückblick auf die letzten Stunden stelle ich fest, dass wir bis jetzt kaum ein Wort gewechselt haben. Die wenigen Worte waren lieblich gesäuselte Befehle von meiner süßen Catherina. Wie ein Hauch aus einem fremden Universum, in dem ich in meinem Leben noch nicht bewusst geatmet habe.

Es ist immer noch schwül. Die Straßen sind voller Menschen, die die Wärme genießen. Wir erreichen einen Biergarten, voll belegt, wie es scheint. Hat Amor heute seinen Pfeil auf mich gerichtet? Schmunzelnd entdecke ich im hinteren Eck einen großen Tisch, an dem noch Platz für zwei Personen ist. Eine glückliche Fügung, wie bestellt. Noch immer reden wir kein Wort. Wir befinden uns in einer Welt, in der Blicke mehr als Worte sagen.

Ohne Schwierigkeiten finden wir Platz und setzen uns mit dem Rücken zu den anderen Gästen vor die rote Hauswand. Die Fremden neben uns auf der Bank interessieren mich nicht die Bohne. Ich schaue nur in Catherinas blaue Augen und sehne mich danach, darin zu versinken.

Ich habe gar keinen Hunger, obwohl ich mit meinem rapiden Aufbruch mein tolles Abendessen fast unberührt zurück gelassen habe.

Die Kellnerin erscheint und mir fällt erschrocken ein, dass ich kein Geld bei mir habe. Als ich Catherina dies gestehe, entgegnet sie nur lächelnd: „Nun bist du mir eine Massage und dazu noch ein Essen schuldig. Ich liebe es, wenn Männer mir etwas schulden“. Dabei zwinkert sie mir frech zu.

Sie bestellt einen Salat und eine Apfelschorle. Ich ordere den Vorspeisenteller und ein alkoholfreies Weizenbier. Bei meinem heutigen Wasserverlust muss ich mich gezielt wieder auffüllen. Catherina greift über den Tisch nach mir und bettet meine Hand in ihre. An meinen Füßen merke ich, wie sie sich langsam nähert und mit ihren Zehen zärtlich meine Unterschenkel entlang streicht.

Ich bekomme sofort eine Gänsehaut. Ihr Fuß wandert höher und höher, bis er zwischen meinen Schenkeln landet.

Ich bin so elektrisiert, dass ich mich langsam wundere, warum das Bier noch nicht zu schäumen angefangen hat? Gleichzeitig zieht sie ein wenig an meiner Hand, sodass ich meinen Oberkörper zu ihr über den Tisch beuge.

Damit erhöht sich der Druck auf meine Männlichkeit und die enge Hose tut ihr übriges, um mich vollends nervös zu machen. Ihre Fuß massiert den prallen Wulst in meiner Hose, ich spüre ihre Zehen einzeln. Als sie mich mit ihrer grazilen Hand (mir fällt auf, wie zart ihre Haut ist) über den Tisch näher zu sich zieht, legt sie die Hand zum Flüstern an die Lippen.

Du, mein Leser, kannst dir das so vorstellen, als würden zwei Menschen einander intime Geständnisse machen. Menschen, die sich in ihrer ganz eigenen Welt befinden und nur dazu geboren sind, um die Lust im anderen wie unwiderstehliche Wellen steigen zu lassen.

Catherinas Worte erklingen wie eine magnetische Melodie: „Ich trage übrigens keinen Slip unter meinem Rock!“

Mein Kopfkino rast wie ein Film im schnellen Vorlauf, als sie noch hinzufügt: „Was glaubst du, was wir heute noch machen?“ Ich antworte erst einmal nichts, sondern genieße und schweige, während mich ihre Zehen weiter massieren.

Essen und Trinken werden gleichzeitig serviert. Wir kommunizieren weiter in vertrautem Schweigen, umhegt von unserer intimen Stille, die in diesem Moment mehr sagt als tausend Worte.

Ihre Füße bleiben mit meinen in Berührung, machen aber keine Anstalten mehr, mir weiter einzuheizen. Ich empfinde das in meiner aktuellen Lage als sehr angenehm. Immer wieder finden sich unsere Blicke und wir lächeln vertraut und wissend. Zwischendurch hängen wir beide unseren eigenen Gedanken nach. Ob dies jedoch bei ihr ähnlich ist wie bei mir, bleibt reine Vermutung. Meine Gedanken drehen sich nur um die Frage: Was wird heute Abend noch geschehen?

Das Essen ist schnell vorüber und auch an einem schwülen Sommerabend wie heute wird es irgendwann dunkel. So bricht die Dämmerung herein und signalisiert, dass es Zeit ist, in einen hoffentlich einzigartigen, erotischen Abend einzutauchen. Catherina begleicht die Rechnung und Hand in Hand machen wir uns gemütlich auf den Heimweg.

Nach wenigen Metern versuche ich, meine schöne Gespielin in den Arm zu nehmen und eng verbunden an ihrer Seite zu gehen. Mein Versuch gelingt, es scheint ihr zu gefallen. Wenn du erfährst, dass die Person, der in solchen magischen Augenblicken dein verzehrendes Verlangen gilt, diese Gefühle erwidert, ist das ein zauberhafter Moment.

Meine Hand streicht über Catherinas Rücken, hinunter zu ihrem tollen Po und drückt ihn fest.

Sie lässt mich gewähren und ich bin schon wieder wie elektrisiert ob des neuen Gefühls. Mein unabgeschlossenes Fahrrad ist noch da. Ich werte dies als positives Zeichen dafür, dass heute Abend hoffentlich auch ihre Liebesmuschel für mich entriegelt wird.

Wir steigen die Treppe hinauf und betreten Catherinas Wohnung. Eine leise, sehr angenehme, eher freundlich angespannte Stimmung herrscht zwischen uns. Wir gehen in die Küche und sie füllt zwei Sektgläser mit Puff-Brause.

„Auf einen gelungenen Abend“, prostet sie mir zu. Wir stoßen an und trinken einen Schluck. „Du bist dran“, fährt sie fort, nett und freundlich wie immer. Sie nimmt mich so wie vorhin an der Hand und führt mich in das Zimmer mit der Matte, die sich nun als Futon entpuppt. Der Raum ist klein, ein wenig orientalisch-esoterisch eingerichtet. In einer Ecke steht ein Buddha, mit Blumen drapiert, in der anderen ein Korbstuhl mit passendem Tischchen. Von der Decke hängen bunte, leichte Tücher und noch immer liegt dezent der Geruch von Räucherstäbchen in der Luft.

Catherina nimmt einen Wecker mit Ziffernblatt und stellt ihn ans Kopfende des Futons.

Sie drückt mir das Ölfläschchen in die Hand und lächelt liebevoll: „Ich bin ziemlich verspannt. Los, eine halbe Stunde den Rücken massieren! Dann sehen wir weiter.“ Diese lustvolle Aufforderung garniert sie mit einem Zwinkern. Ist es die Stimmung oder meine spontane Sehnsucht, die ihre Augen wie funkelnde Schluchten der Erfüllung wirken lassen, aus denen ich nie wieder auftauchen will?

Wenn ich mir die Struktur ihrer Sätze genauer betrachte, frage ich mich manchmal, ob ich im falschen Film bin. Sie spricht mit mir, als ob ich ihr gehören würde. Die Betonung, Gestik und Mimik sind so liebevoll und vertraut, als würde sie „Bitte, bitte, bitte“ sagen. Sie dreht sich um, um mir ihren attraktiven Rücken zu präsentieren.

Ich denke an das Sprichwort: „Ein schöner Rücken kann auch entzücken.“ Solche Sprichwörter wurden nur geschaffen, um sie als völlig untertrieben zu empfinden. Catharinas Rücken ist eine reine Augenweide. Sie zieht ihr Top aus, so wie Frauen Pullis ausziehen, öffnet den BH und lässt ihn zu Boden fallen. Mir stockt der Atem!

Mitten in meine Faszination erklingt erneut ihre liebevoll-freundliche Stimme mit dem bestimmenden Unterton: „Zieh dich aus!“ Ich denke nicht nach und folge freudig ihrer Anweisung. Es ist wohltuend, das klebrige T-Shirt endlich los zu werden. Mit abgewandtem Gesicht öffnet sie lasziv ihren Rock, der ähnlich erotisch zu Boden gleitet wie im Film „9 1/2 Wochen“ mit Kim Basinger und Mickey Rourke.

Ohne Rock entschleiert sich ein Slip mit roter Spitze und verbirgt (hoffentlich nur noch für wenige Momente) Teile ihres Hinterns, den ich zwar schon kurz berühren, aber noch nicht ausgiebig erkunden durfte. Wieder lodern Flammen in meinen Lenden, wobei mir im Hintergrund meines Bewusstseins klar wird, dass sie vorhin gelogen hat.

Die Ansage, keinen Slip zu tragen, ist wohl nur ein perfides Instrument gewesen, um meine Gier auf sie noch zu steigern. „Kleines Miststück“, denke ich liebevoll und bin froh, mich aus dieser engen Hose befreien zu können. Sie hat sich wie ein Korsett angefühlt und meine Entfaltung extrem verhindert.

Obwohl Catharina mich nicht ansieht, ist es mir ein bisschen peinlich, dass meine Hormone verrückt spielen und die Erregung schon wieder das Ruder übernommen hat.

Würde sie sich nun umdrehen, wäre mein Top-Segel bereit, in ihrem Ozean auf große Fahrt zu gehen.

Zum Glück legt sie sich direkt auf den Bauch. Zauberhaft und geil, sie so zu sehen, nur mit dem roten Tanga bekleidet. Sie legt ihren Kopf zur Seite und schließt die Augen. Ihre Pose erinnert mich an eine Muse von Botticelli und ich kann sonnenklar spüren, wie sie nach wohligen Gefühlen lechzt. Berauscht von ihrer Schönheit, knie ich mich mit dem Ölfläschchen neben sie.

Sie wendet den Kopf zu mir, gerade so, dass ihre Brüste sich nicht vom Futon abheben. Dann nimmt sie mir das Ölfläschchen aus der Hand und lässt eine Pfütze in meine andere Hand fließen.

Immer noch bleibt ihr Busen auf dem Futon, als sie mich bittet, die Augen zu schließen. Ich gehorche ihr, wie schon den ganzen Abend.

Kennst du auch diese freiwillige Willenlosigkeit einer Frau gegenüber? Du öffnest dich der Lust und überlässt ihr die Führung, wissend, dass dies der einzige Kurs Richtung Erfüllung ist! So geht es mir, als Catharina unvermittelt mit ihren warmen Händen direkt an meine Jadekammer greift, zwischen ihren Fingern mit den Perlen spielt und meine Männlichkeit massiert, zärtlich statt fordernd.

Sie spielt mit meinen Juwelen so gekonnt, wie der berühmte Pianist Liberace seinen Flügel beherrscht hat. Umgehend nimmt mein Atemrhythmus wieder Fahrt auf.

Sie ändert das Tempo. Ich kann verraten, dass sie in wirklich allem, was sie tut, eine echte Expertin ist. Ich bin schon voll in Fahrt! Mein Atem rast, ich kann mich kaum mehr auf den Knien halten, weil ich gleich komme. Genau in diesen Moment hinein flüstert sie: „Wenn du gut bist, wirst du belohnt“, legt sich hin und schließt die Augen.

Ein Wort an die weiblichen Leser: (< Inwiefern? Man erwartet einen Kommentar, der sich speziell an Frauen richtet, es kommt aber keiner.) Ich bin hoch, nein höchst motiviert und öffne die Augen. Als ich auf die Uhr schaue und nach dem Öl greife, ist es 22.00 Uhr. Ist das ein Zeichen? Quatsch, ein Zeichen wofür? Ich jubele innerlich, denn nun kann ich sie endlich, endlich berühren. Obwohl meine Männlichkeit nach Befreiung schreit, lasse ich aber zuerst Öl meine Hand fließen und beginne Muskel für Muskel ihres Rückens zu bearbeiten. Da ich öfter zur Thai-Massage gehe, kenne ich viele verschiedene Punkte und Griffe, die ich hier in aller Ruhe anwende. Ich höre Catharina unter meinen Händen seufzen und hin und wieder zuckt sie. Laute wie „Ahh“ und „Ohh“ kommen aus ihrem Mund. Nur wer schon bei einer Thai-Massage war, kann diese Laute deuten. Es ist keine Kuschel-Massage, sondern ein Drücken und Pressen an empfindlichen, verspannten Muskelansätzen. Ich bin stolz auf mich, weil ich meine Sache wirklich gut mache. Auch die Uhr habe ich immer im Blick. Es ist 22.30 Uhr und meine Hände verwandeln sich in sanfte Federn, die auch über Catharinas Taille hinaus gleiten. Erst über die Hüften und dann zärtlich entlang an den Außenseiten ihrer Oberschenkel. Dann kümmere ich mich sicher zehn Minuten lang um ihre Füße. Gepflegt und wohlgeformt sind sie und saugen das Öl auf. Ich genieße es sehr, sie endlich berühren zu können. Sorgsam achte ich auf jedes Zucken, auf jede Änderung des Atems meiner Herrin. Habe ich sie gerade in Gedanken „Herrin“ genannt? Es passt nicht, ich suche nach einem anderen Wort, aber es will mir keines einfallen. Ich mache es ihr nach und drücke ihre Beine auseinander. Zwischen ihren Beinen kniend finde ich meinen Platz. Ihr toller, straffer Po liegt genau vor mir. Das Lustzentrum darunter kann ich nur erahnen. „Nur keine Eile“, denke ich und massiere Catharinas Rücken und Po in großen Kreisen. Ich habe die Schere entdeckt und nehme jetzt meinen ganzen Mut zusammen. Schnipp, schnapp, und ihr Höschen ist Geschichte. Die optimale Gelegenheit für meine warmen öligen Hände, sich zu ihrem Lustzentrum vorzuarbeiten. Von oben lasse ich Öl in Ihre Pospalte laufen und vernehme als Reaktion ein wohliges Schnurren. Mit geschlossenen Augen verlasse mich vollends auf meine Intuition und folge nur dem, was ich fühle und höre. Mit der eingeölten Hand gleite ich ihre Ritze vom Rücken nach unten entlang, ganz langsam. Ich spüre ihre Rosette und umkreise zärtlich den Ring, bis ich mit den Händen weiter muss und tiefer gehe. Sie fühlt sich schön weich an. Ich bin richtig beflügelt, weil sie schon merklich schneller und tiefer atmet. Ich spreize die Finger meiner Hand und massiere zärtlich die äußeren Hügel. Ich weiß, dass ich mir Zeit lassen muss, damit Catharinas Lust zur flammenden Welle wird. Darum gehe ich nicht weiter, sondern arbeite mich außen bleibend zu ihrem Venushügel vor. Der Atem wird schneller und ich traue mich weiter in die Mitte. Die Finger zu einem V gespreizt, gleiten sie zwischen der äußeren und der inneren Lustzone auf und ab. Ich spüre, wie es ihr gefällt. Zwischen meinen zum V gespreizten Fingern lockt ihre Lustperle, die ich noch nicht berührt habe. Ich nehme meine zweite Hand und lege den Daumen an den Eingang ihrer Höhle, während die andere Hand immer noch die Perle umkreist, auf und ab. Ich spüre, dass Catharinas Grotte meinen fast bewegungslosen Daumen förmlich einsaugen will. Willig gebe ich ihrem Wunsch nach. Mein Daumen dreht nun ruhig seine Runden in ihrer Grotte, während die zum V gespreizten Finger die Perle der Lust suchen. Ihr Atem beschleunigt und vertieft sich stetig. Ich finde die Perle und umkreise sie mit konstantem Druck und Tempo, während der Daumen der anderen Hand in ihrer Grotte kreist. Da ihre Atmung immer schneller wird und sie mir ihr Lustzentrum fordernd entgegen presst, ändere ich nichts mehr an meinem Tempo. Lediglich den Druck erhöhe ich sanft, auf die Perle, die spürbar gewachsen ist. Catherinas Hüften beginnen, im Rhythmus meiner Bewegung leicht mit zu schwingen. Ich merke, wie die Grotte sich anspannt und sich fest um meinen Daumen schließt: Ein sicheres Zeichen für den baldigen Erfolg meiner Bemühungen. Um ihre Lust zu steigern, nehme ich Tempo raus und reduziere den Druck meiner Finger, was sofort dazu führt, dass ihr Lustzentrum zu mir nach unten drückt. Ich werde noch langsamer und höre sie leise wimmern, während sie zwischen den Zähnen pfeifend Luft entweichen lässt. Das ist der Zeitpunkt, um Tempo und Druck wieder zu erhöhen. Meine Technik zeigt rasch Wirkung: Eine Welle läuft durch ihren Körper, ihre Finger krallen sich ins Kissen, sie presst den Kopf in die Matratze, um einen Schrei darin zu ersticken. Sekundenlang bebt Catherinas Körper unter mir und ich verlangsame meine Bewegungen, um die nun frei werdende Energie weiter im Fluss zu halten. Ich gebe ihr kurz Zeit und ziehe dann das Tempo und den Druck noch einmal an. Das wird sofort belohnt mit einem hektischen Zucken ihres ganzen Körpers. Eindeutig sehe ich auf ihrem auf die Seite gedrehten Gesicht das Lächeln eines Mädchens. Sie atmet entspannt aus und flüstert leidenschaftlich: „Jetzt fick mich endlich!“ Ich bin zu hundert Prozent bereit und ganz Mann. Vorsichtig drehe ich sie um. Sie öffnet nicht einmal die Augen. Ich sehe ihren Körper in seiner ganzen Pracht vor mir liegen. Ihre strammen Brüste, der flache Bauch und das vollkommen glatt rasierte Delta ihrer Venus (hmm, so lecker). Sie öffnet leicht die Beine, als ich mich über sie lege. Wie ein Strand, der die Existenz seiner Schönheit von den nahenden Wellen abhängig macht, beginnt sie sich mir zu öffnen, vielversprechend wie eine Rose, die sich dem Tageslicht entgegen streckt. Ich spüre Ihren Atem, magnetisch kommen unsere Lippen einander näher. Endlich, endlich küssen wir uns. Voller Leidenschaft ist ihre Zunge in meinem Mund, als sich ihre Beine weiter öffnen. Willig gebe auch ich mich der Leidenschaft und den lustvollen Wellen hin. Total selbstverständlich, als wäre ich auf dieser Route mein ganzes Leben gewandert, finde ich ihren Eingang, begleitet von ihren wilden und ungehemmt fordernden Küssen. Statt sofort in sie einzudringen, pausiere ich kurz. Als Reaktion darauf umschlingen mich ihre Beine und pressen meinen stahlharten Freudenstab in ihre heiße Lust. Ich fühle mich wie in zerlassener Butter begraben. Um die Lust weiter zu steigern, versuche ich in Gleichklang mit ihrem wilden, ungezähmten Rhythmus zu kommen, was sich jedoch als vollkommen unmöglich erweist. Sie will alles und das sofort. Auch ich kann mich nicht mehr beherrschen. Ich nehme das Kissen und schiebe es unter ihre Hüfte, sodass ihre Weiblichkeit sich mir einladend entgegen streckt. Ich nehme sie ungebremst mit aller Kraft, die ich habe, ähnlich unnachgiebig und zielbewusst, wie Cowboys im wilden Westen ihre Brandzeichen setzen. Mein Zauberstab zeigt ihr, dass sie in diesem Moment ganz mein ist. Sie streckt beide Arme nach oben und hält sich an der über dem Bett verlaufenden Querstange fest. Ich stoße so fest ich kann und spüre, wie unsere Körper sich immer heftiger berühren. Unser Atem rast und mein Puls galoppiert wie ein Leopard auf der Jagd nach einer Gazelle, die er den ganzen Tag verfolgt hat. In mir existiert nur noch der Trieb und ich knalle sie einfach gnadenlos weg! Ganz Mann oder ganz Tier? Mir ist es vollkommen egal und ich lasse den Dingen ihren Lauf. Es gibt kein Bremsen, kein Hinauszögern mehr. Die über Stunden aufgebaute Energie muss irgendwo hin – und ich weiß auch wohin. Ich ficke sie immer schneller und fester. Ja, ja und dann überkommt es mich mit aller Macht. Mein Körper zittert und meine ziehenden Murmeln können sich endlich mit einem Lustschmerz entladen. Ich stöhne laut auf und auch meine Geliebte kämpft um Luft. Ich sacke auf ihr zusammen, ihr Atem hebt mich auf und ab und zum ersten Mal spüre ich ihre Brüste, die sich perfekt wie weiche Hügel an meine Brust schmiegen. Minuten vergehen, bis wir wieder zur Ruhe kommen. Ich bleibe einfach in ihr liegen, mit geschlossen Augen und in entspannter Glückseligkeit. Catherina streichelt meinen Rücken und es ist alles gut, alles schön und fühlt sich richtig an. Es ist so traumhaft, dass ich am liebsten einschlafen möchte. Von draußen kommt schon helles Licht durch das Fenster, es ist nun nicht mehr von Vorhängen verdeckt. Ich muss tatsächlich eingeschlafen sein. Wo bin ich? Meine Murmeln begrüßen mich mit leichtem Ziehen, immer noch. Ich schaue mich um, stehe auf, denke an gestern Abend und über mein Gesicht huscht ein Grinsen. Schlaftrunken begebe ich mich in die Küche. Dort liegt auf einem Stapel meine gewaschene Kleidung mit einem Zettel: „Zieh dich an, es ist Zeit zu arbeiten. Warte, bis ich mich melde“, darunter ein Smiley. Ich grinse erneut und schaue auf die Uhr. Shit, schon viel zu spät. Ich springe in meine Klamotten und erkenne, dass die Unterhose fehlt. Mist, ohne Unterhose in die Jeans, das zwickt. Sofort erinnere ich mich an das Gefühl im Restaurant mit Catherinas Fuß zwischen meinen Beinen. Das wirkt wie ein Déjà-vu. (> Inwiefern Déjà-vu? Sie ist ja nicht da?)

Meine Männlichkeit springt empor, aber ich quetsche alles in die Jeans. Ohne Unterhose. Ob Catherina das so geplant hat? Weiß sie so viel über uns Männer? Barfuß renne ich die Treppe hinunter. Die harte Jeans reibt und zwickt weiter an meiner wichtigsten Stelle. Ich wäre schon wieder bereit, aber das muss warten. Ab aufs Fahrrad und mit einem Affenzahn durch die Stadt!

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