Pommes mit Sahne

Ihre Haare sind wie aus dem Wasser gezogen und auch mir rinnt vor lauter leidenschaftlicher Action der Schweiß in Strömen über den Körper. Ich halte ein paar Sekunden inne, als ihr „bitte fick mich lang und hart“ wie eine Symphonie in meinen Ohren erklingt.

„Das Essen passt zum heutigen Programm“, verspricht Catherina, und schon kommt der 150-Kilo-Rockerbrocken mit einem riesigen silbernen Tablett und stellt es höflich auf den Tisch. Das Tablett ist übervoll mit Pommes und in der Mitte erheben sich zwei riesige Hamburger mit zwei Schichten Fleisch, Käse, Salat und Gurken. Das ist nicht das übliche Junkfood, nein, das sieht aus und riecht wie allerfeinste, selbst kreierte Prachtstücke.

Auf dem Tablett verteilt sind Schälchen mit frittierten Zwiebelringen und Käsestangen, dazu Ketchup, Majo und weitere Dips und Saucen. Rechts und links stehen große Pappbecher mit Cola. Was will man mehr?

„Fastfood“ grinst Catherina und langsam merke ich in der Tat, dass ich vor lauter Aufregung das Essen und Trinken über den Tag vergessen hatte. Lieber Leser, seit heute weiß ich, dass es neben Bananen (man entsinne sich an das Lied der Ärzte) noch ein anderes hoch erotisches Essen gibt. Wenn nämlich Catherina einen riesigen Doppel-Burger verschlingt und sich die Lippen mit der Zunge ableckt. Zusehen zu dürfen, wie sie die Pommes mit den Fingern in Ketchup und Majo taucht und sich danach genüsslich jeden Finger einzeln ableckt, wohl wissend, wie sehr mich das anmacht… das ist wirklich zum Verrücktwerden.

Meine Dauererektion während unseres Fastfood-Dinners irritiert mich zunehmend weniger, und was anfänglich kaum vorstellbar war: Das Tablett wird leerer und leerer.

Wieder sprechen wir kein Wort, schauen einander aber genüsslich beim Essen zu, und hin und wieder auch einfach in die Augen, während die Köstlichkeiten ihren Weg in unsere Münder finden.

Das ganze Mahl ist nicht nur kulinarisch ein Hochgenuss, sondern auch optisch. Keine Ahnung, woher „Brocken“ weiß, dass wir fertig sind. Auf den Punkt genau kommt er herein, bringt Schüsseln mit dampfenden, weißen Frotteetüchern und stellt sie auf den Tisch. Wir blicken uns an und nehmen uns jeder eines. Mein Tuch ist wohltuend heiß und ich wische mir zuerst das ganze Gesicht und dann die Hände gründlich ab.

Catherina tut es mir nach, ohne den Blick von mir zu wenden.
Anschließend steht sie auf und kommt auf meine Seite des Tisches. Ich schiebe den Stuhl zurück und jetzt ist mir meine pralle Männlichkeit ein wenig peinlich.

Als erriete sie meine Gedanken, wendet sie mir den Rücken zu und steht somit zwischen mir und dem Tisch. Ich sitze im Bademantel vor ihr, sehe ihren prallen Hintern, wunderschön verpackt in roter Wäsche, und ihren muskulösen, sportlichen Rücken, nur unterbrochen vom roten Band des BHs.

Ich stehe auf und trete näher. Unter den Armen hindurch ergreife ich ihre Früchte und presse meine Lenden gegen ihr Gesäß. Ich liebe es, ihre verpackten, prallen, handlichen Orangen zu kneten und wieder kann ich an Catherinas Atem erkennen, dass es ihr gefällt. Ihre Hüften beginnen zu kreisen.

Das Reiben an meiner Lust lässt mich fast platzen. Catherina dreht sich um, zieht den weißen Gürtel aus meinem Bademantel und streift mir den Mantel von den Schultern. Sanft fällt er zu Boden. Sofort kniet sie sich hin und bevor ich begreife, was passiert, verschwindet mein bestes Stück in ihrem Mund.

Nicht das ich erwartet hätte, noch ein weiteres Mal zu kommen, aber was Catherina da mit ihrem Mund anstellt, raubt mir den letzten Rest an Verstand. Das ist kein hektisches Rein-Raus, nein, hier vollzieht sich sublime (< „filigran“ nicht anwendbar) Arbeit an meinen empfindlichsten Stellen. Vor einer halben Stunde hätte ich gewettet, dass ich heute trotz Viagra keinen Tropfen Lava mehr spenden werde. Just in diesem Moment ändere ich meine Meinung radikal. Catherina saugt sich am Rand meiner Krone fest und bewegt sich nur minimal. Ihre Hand gleitet über meine Kugeln, erst mit den Fingernägeln kraulend, dann leicht knetend, sodass es schon fast weh tut. Ihre Lippen fordern den Abschuss, bis sie wieder nachlassen und die Lust nur leicht auf dieser Stufe halten. Dann wird sie wieder fordernder, ohne sich großartig dabei zu bewegen. Ich bin schon wieder richtig in Fahrt, als sie leider aufsteht, sich umdreht und mit einer eleganten Bewegung ihren Slip herunterzieht. Ich bin etwas enttäuscht, denn viel hat nicht gefehlt und ich wäre schon wieder gekommen. Sie hält sich an der Tischkante fest und steckt mir ihren runden Hintern entgegen. Ich kann nicht widerstehen und tauche in eine Hitze ein, die mich beinahe zu verbrennen scheint. Dieses Gefühl, sich in einem nassen, gierig kochenden Liebestunnel zu bewegen, wo man gerne einen Mietvertrag auf Lebenszeit hätte, ist unbeschreiblich. Ich ergreife Catherinas Hüften und baue etwas mehr Druck auf. Sie hält mir den weißen Gürtel des Bademantels hin. Ich ergreife den Gürtel, ohne spontane Idee, was ich damit anstellen soll. Es dauert jedoch nur Sekunden, bis sich die geeignete Eingebung in mein Bewusstsein schleicht und ich sie automatisch umsetze. Ich wickle ihr den Gürtel um die Hüfte und mache einen einfachen Knoten darauf. Dann halte ich den Knoten mit einer Hand fest. Optimal, um ihre Hüfte schön zu mir heranziehen. Catherina unterstützt meine Absicht, indem sie mir ihre Hüfte entgegen schiebt. Wie prickelnd, dank der neu gewonnen Zügel kann ich sie nun richtig reiten und von hinten ran nehmen. Meine Lenden klatschen auf ihr Gesäß und meine Diamanten schaukeln beim Stoßen gegen ihre blank glänzende und tropfende Venus. Doggy-Style ist sowieso eine meiner Lieblingsstellungen und während dieser endgeilen Gefühle wird mir klar, wie stark ich Catherina den ganzen Tag über vermisst habe. Ihr Atem rast und bezeugt ihre wachsende Erregung. Augenscheinlich hat ihr Liebestunnel mich vermisst. Vor lauter Wollust kann sie sich nicht mehr an der Tischkante halten. Mit einem Schwung fegt sie den ganzen Tisch leer. Schälchen, übrig gebliebene Pommes, Becher und das riesige Tablett fliegen quer durchs Zimmer und krachen scheppernd zu Boden. Catherina legt sich über den Tisch, presst ihre Hüfte gegen die Kante und krallt sich mit den Händen an der gegenüberliegenden Tischseite fest. Ihre Haare sind wie aus dem Wasser gezogen und auch mir rinnt vor lauter Leidenschaft der Schweiß in Strömen über den Körper. Ich halte ein paar Sekunden inne, als ihr „Bitte fick mich lang und hart“ wie eine Symphonie in meinen Ohren erklingt. Genau auf diese Bitte habe ich gewartet. Ich ziehe die Zügel fester an und steigere den Galopp, sodass sie laut unter mir lustvoll jauchzt und stöhnt. Ich dringe kraftvoll in sie ein, so tief ich kann. Das Wort „ficken“ stammt ja aus dem Mittelalter und bezog sich anfangs auf die Bewegung der Baumstämme, die man benutzte, um die Tore von Festungen zu knacken. Diese Analogie ist sehr geeignet, um die Situation zu beschreiben. Ich bearbeite Catherina so hart wie ein mittelalterlicher Fickbaum ein Schlosstor, um mit ihr die Grenzen der Wonne zu knacken und in neue Dimensionen der Ekstase vorzudringen. Ich steigere das Tempo und den Rhythmus meiner Bewegungen weiter, bis sich ihre Lusthöhle spürbar verengt und der Druck auf meinen Phallus stärker und stärker wird. Dann kommt sie mit einem heulenden Laut und einer Kontraktion, die meinen Hammer umschließt, so dass ich mich direkt in sie ergieße, in pulsierenden, endlos scheinenden Wellen. Mein Körper ist wie elektrisiert und aufgeladen mit berauschender Ekstase. Die Ströme der Lust breiten sich von den Zehen bis zur letzten Haarspitze in mir aus. Erschöpft komme ich auf ihr zur Ruhe und falle anschließend an ihrer Seite auf den Rücken. Wir atmen schwer, wie nach Sauerstoff ringende Astronauten, und ich fühle mich in der Tat so, als ob ich soeben mit ihr einen unbekannten Planeten besucht hätte. In ruhigem Verharren finde ich in mir die Sehnsucht, mit Catherina auf diesem Planeten ein Heim zu errichten. So liegen wir mehrere Minuten, bis unsere Atmung sich beruhigt. Catherina wendet sich zu mir und schaut mir tief in die Augen, als suche sie etwas. Als sehnte sie sich tief danach, etwas Bestimmtes zu finden. Dann küssen wir uns innig und ganz natürlich, wie ein Paar, das schon seit Jahren zusammen gehört. Momentan fühle ich mich in mir und bei ihr zu Hause. Erneut schaut sie mir fragend tief in die Augen, dann hüpft sie zur Tür und verschwindet nach draußen. Wie? Was war das denn? Geht sie zur Toilette? Da stehe ich, splitternackt, und fühle mich wie ein begossener Pudel. Mein endlich nicht mehr ganz so großer Freund schmerzt ein wenig. Ich ziehe mir den Bademantel über und lasse mich auf meinen Stuhl fallen. Minutenlang schaue ich mit einem lächelnden und einem weinenden Auge vor mich hin und hoffe, dass sie wieder kommt. Doch sie bleibt verschwunden. Wenn du einen Hauch des Paradieses einatmen durftest und dann zurück auf die Erde kommst, fühlt sich das mehr als eigenartig an. Momentan kann ich unmöglich entscheiden, was überwiegt: Das Glück, mit Catherina diese einzigartigen Gefühle und diese sexuelle und emotionale Tiefe erlebt zu haben? Oder die brennende Sehnsucht, diese Fülle als dauerhaft wiederkehrenden Begleiter zu erobern? Ich habe mein Zeitgefühl verloren, als „Brocken“ irgendwann die Tür öffnet und mir wieder winkt, ich soll ihm folgen. Ich trete benommen hinaus in den Flur und erlaube mir einen Rundblick über die Plattform. Die riesige Halle ist gut gefüllt und überall, am Pool, an der Bar, vor der Sauna, sind Männer mit leicht bekleideten bis nackten Damen beschäftigt. Ob sich einige der Gäste wohl ähnliche Gedanken machen wie ich? Ich spüre den Impuls, peinlich berührt weg zu schauen, aber am Pool vergräbt eine dunkelhaarige „Angelina“ ihren Kopf im Schoß eines „Brad“ und veranstaltet dort wilde Dinge. Da muss ich einfach spannen. Kaum verwunderlich, dass bei diesem wilden Treiben schon wieder die Lust in mir aufsteigt, trotz aller Schmerzen. Ich gehe weiter und erblicke zwei Pärchen im Pool, was mich an meine Nummer vor wenigen Stunden erinnert. Ich trotte dem Ledermann durch die Menge hinterher. Er bringt mich bis zur Umkleidetür. „In 15 Minuten ist Abfahrt“, sagt er und schiebt mich durch die Tür. Ich bin erleichtert, unendlich geschafft und voller Eindrücke von meinen Erlebnissen. Froh verschwinde ich unter die Dusche. Ich lasse das lauwarme Wasser im festen Strahl auf meinen Nacken prasseln und schließe die Augen. Vor meinem inneren Auge blitzen Bilder auf: Cleo, Saskia und Angelina. Ich habe den Eindruck, mein Arbeitsspeicher ist voll und ich muss dringend ein paar Eindrücke auf die Festplatte auslagern. Ich lasse mir beim Duschen Zeit, doch dann fallen mir die 15 Minuten wieder ein. Schnell nehme ich ein frisches Handtuch vom Stapel in der Ecke, trockne mich hurtig ab und gehe zu meinem Spind. Dabei sehe ich, dass nun fast alle Fächer belegt sind. Ich taste in der Bademanteltasche nach meinem Schlüssel und hole meine Sachen heraus. Ich durchsuche alles doppelt. Mist, der Schlüssel ist da, aber keine Unterhose. Ich grinse über beide Backen und schlüpfe nackt in die Jeans. Wieder stellt sich dieses bekannte Gefühl ein. Der raue Stoff reibt an meinem Mast und sofort denke ich an das letzte Date. Da hat jemand erfolgreich einen „Anker gesetzt“! Wie ein Pirat auf Beutezug will er sich schon wieder aufrichten und drückt dabei gegen die Jeans, was wiederum die Reibung verstärkt. Immer noch grinsend gehe ich hinaus, wo „150 Kilo“ auf mich wartet. Er schiebt mich zum Ausgang und sagt: „Hier, das ist dein Taxi.“ Es ist dunkel und ich trete in die kühle Nacht. Ich atme tief durch und inhaliere die Frische tief und wohltuend. Sicher werde ich ein paar Tage brauchen, um dies alles zu verdauen. Ich steige ein und mustere neugierig meine Taxifahrerin. Am Steuer sitzt ein attraktiver, zirka 25 Jahre alter Schnuckel mit dunklen lockigen Haaren, Mandelaugen und einem süßem Schmollmund. „Wohin soll es gehen?“ fragt sie mich mit einem kecken, aufreizenden Blick. Bei der würde ich auch nicht Nein sagen! Gerne gebe ich jedoch zu, dass mein Interesse am Sex in diesem Moment definitiv bei Null ist. Ich überlege, ob ihr klar ist, wo sie mich hier gerade abholt. Logisch, dass jeder Taxifahrer die einschlägigen Lokale einer Stadt kennt. Ich stottere nur „Nach Hause bitte“ und nenne ihr meine Adresse. Eine extrem peinliche Situation! Am liebsten würde ich aus Scham im Sitz versinken und aus lauter Verzweiflung behaupte ich, dass ich in dem Club super Handyverträge abgeschlossen habe. Hoffentlich kauft sie mir das ab. Sie lächelt nur und sagt, dass sie Handys und Tarife riesig kompliziert finde. Für mich der perfekte Anlass, ihr meine Hilfe anzubieten und eine verschlissene Visitenkarte aus meinem Geldbeutel in ihre Mittelkonsole zu stecken, um hoffentlich von dieser peinlichen Situation abzulenken. Sie plappert weiter, dass sie Medizin studiert und nur ab und zu Taxi fährt. Ich bin mir sicher, sie hat den Köder geschluckt, vielleicht auch nur, weil ich daran glauben will. Ich schaue auf das rote Kärtchen, das jeden Taxifahrer ausweist und merke mir ihren Namen: Alea Marks. Nach fünf Minuten erreichen wir meine Haustür. Als Alibi lasse ich mir noch einen Beleg geben und schleppe mich in meine Wohnung. Wirklich ein supersüßes Mädchen, aber für heute und die nächsten zwei Jahre habe ich mein Pulver verschossen. Ich bin wirklich am Ende. Den ganzen Tag über hatte ich einen Basis-Adrenalinspiegel von 180 und das schafft einen Körper irgendwann. Ich bin erschöpft und zugleich aufgekratzt, voller Energie. Das muss an den vielen Erlebnissen liegen. Mann oh Mann, mit so vielen Frauen haben die meisten Männer nicht einmal in einen Jahr Sex und ich hatte sie alle an einem Tag! Die Fülle der Eindrücke führt letztendlich doch zu einer Überlastung meines Arbeitsspeichers: Ich beschließe, mir eine Unterhose anzuziehen und eine Runde joggen zu gehen. Genau das brauche ich jetzt. Ich laufe gute 45 Minuten lang und gehe in Gedanken das heute Erlebte immer wieder durch. Es war wirklich der Oberhammer, aber irgendwie will mich das alles nicht richtig glücklich machen. In mir bleibt eine sehnende Leere zurück, die ich mir nicht erklären kann. Auch während der folgenden Tage versuche ich oft, meine Erlebnisse in Gedanken zu wiederholen, auch wenn die Erinnerung sich zu verklären beginnt. Immer wieder falle ich in ein Loch, sobald ich meine Gedanken etwas anderem zuwende.

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